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  • Wir decken zwei häufige Fehler bei der Mitarbeitersuche auf.
  • Und wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln erfolgreicher Mitarbeiter*innen finden.

Ich glaube, wirklich jede Steuerberaterin und jeder Steuerberater kann mitreden, wenn es um die Schwierigkeiten geht, gute Mitarbeiter*innen zu finden. Es gibt zu wenig Steuerfachangestellte – der Markt ist wie leergefegt.

Und trotzdem stehen manche Kanzleien besser da als andere.
Was steckt dahinter? Sind sie einfach größer und können sich deshalb höhere Gehälter leisten? Oder machen sie etwas anders, wenn es darum geht, die besten Talente anzuwerben?!

Erfolgreiche Kanzleien machen tatsächlich meistens etwas anders.
Es gibt zwei wichtige Aspekte, die viele Arbeitgeber*innen bei der Mitarbeitersuche übersehen. Gehören Sie auch dazu?

Fehler 1: Nur sagen, was SIE WOLLEN

Als Kanzleiinhaber*in sind Sie von früh bis spät im Einsatz, um Mandanten zu betreuen, Fälle zu bearbeiten und den Betrieb am Laufen zu halten. Sie tragen das unternehmerische Risiko und sind angewiesen auf ein Team, das Sie verlässlich unterstützt.

Sie tragen die Last und bieten Ihren Mitarbeiter*innen eine Menge: das monatliche Einkommen, einen sicheren Arbeitsplatz, die Sicherheit, bei Krankheit, Schwangerschaft etc. mit vollem Gehalt zuhause bleiben zu können. Vielleicht noch einen Bonus…

Daraus folgt ganz logisch: In Ihren Stellenanzeigen haben Sie eine Liste von Erwartungen und Forderungen, die potenzielle Mitarbeiter*innen erfüllen sollen.

Aber die Mitarbeiter*innen scheinen wenig dankbar – wollen sogar immer mehr.

Das Problem:

Die Welt aus Sicht Ihrer Mitarbeiter*innen sieht ganz anders aus (als Ihre)!
Die Steuerfachangestellten, Buchhalter*innen etc. führen ein Leben, das finanziert werden muss. Vor und nach dem Job kümmern sie sich vielleicht um die Familie / Kinder, treffen Freunde, machen Sport.

Und egal, wie ihr Leben gerade aussieht: Sie MÜSSEN jeden Tag zur Arbeit gehen.
Es würde an dieser Stelle VIEL zu weit gehen, hier tiefer einzusteigen. Gar über „richtig oder falsch“ zu sprechen.

Wichtig ist Folgendes: Solange Sie nur aus Ihrer Sicht sprechen, erreichen Sie immer nur begrenzt die Aufmerksamkeit potenzieller Mitarbeiter*innen!

Die Lösung:

Überlegen Sie sich (oder fragen Sie einfach mal Ihre Mitarbeiter*innen), was für Jobsuchende interessant sein könnte.

Und ganz wichtig: Dann sagen bzw. schreiben Sie das auch so auf.

Für eine Mutter könnte es zum Beispiel sehr interessant sein, in Ruhe (auch mal 10 Minuten später) zur Arbeit zu kommen, nachdem Sie ihr Kind entspannt im Kindergarten abgegeben hat.
Wäre das für Sie ok? Dann schreiben Sie es doch ruhig auf.

Für eine junge Frau könnten vielleicht ein bis zwei freie Nachmittage, an denen sie ihren Hobbies nachgehen kann, attraktiv sein. Sind Gleitzeit- oder Teilzeitmodelle (auch für Nicht-Eltern) bei Ihnen möglich? Dann schreiben Sie es doch ruhig auf!

Fazit: Überlegen Sie sich, wen Sie suchen und wie das Leben dieser Menschen aussieht. Dann identifizieren Sie, was Sie ihnen Attraktives zu bieten haben.

Und ganz wichtig:
Lassen Sie sich nicht von Konventionen einengen! Eine Stellenanzeige muss nicht immer so auszusehen, wie man es gewohnt ist.
Entscheiden Sie selbst, ob Sie vielleicht ein lustiges Teamfoto in die Anzeige einbauen, ob Sie duzen möchten oder ob Sie wirklich für die erste Kontaktaufnahme die vollständigen Bewerbungsunterlagen einfordern.

Seien Sie echt – Jobsuchende schätzen das!

Fehler 2: Erst suchen, wenn Sie dringend jemanden brauchen

Als Kanzleiinhaber*in haben Sie täglich viele Aufgaben.
Und häufig gewinnt das Dringende vor dem Strategischen. Das ist ganz normal.

Deshalb beginnen die meisten Steuerberater*innen auch erst dann, sich mit der Mitarbeitersuche zu beschäftigen, wenn bereits eine Lücke entstanden ist oder ganz kurz bevorsteht.

Das Problem:

Dann muss alles unter Zeitdruck aufgesetzt werden. Die Auswahl der Bewerber*innen* ist meist sehr begrenzt und der teure Gang zum Headhunter wird irgendwann unvermeidlich.

Wäre es nicht besser, wenn Ihr guter Ruf als Arbeitgeber*in Ihnen einen strategischen Vorteil bei der Suche verschaffen würde?

Wäre es nicht entspannter, wenn Jobsuchende jahrein jahraus erkennen könnten, wie attraktiv Sie als Arbeitgeber*in sind? Sie vielleicht ab und zu eine richtig gute Initiativbewerbung bekämen?

Die Lösung:

Auch hier ist die Lösung letztlich einfach: Beginnen Sie schon früh damit (vielleicht gleich heute?), sich als Arbeitgeber*in ein Image / einen guten Ruf aufzubauen!

Fragen Sie sich:

  • Wie ticke ich – was zeichnet meine Kanzlei aus?
  • Wer passt zu uns – für wen sind wir die richtige Wahl?
  • Was haben wir zu bieten – warum sollten bestimmte Jobsuchende uns unbedingt mal kennenlernen?

Und dann zeigen Sie das nach außen: Auf Ihrer Website im Karrierebereich, vielleicht auf Facebook, auf Veranstaltungen und natürlich in Ihren Stellenanzeigen.

Und leben Sie das auch nach innen: Nichts wäre schlimmer, als wenn Sie sich nach außen etwas auf die Fahnen schreiben würden, was Ihre eigenen Mitarbeiter*innen als komplett falsch und aufgesetzt empfänden.

Fazit

Nicht umsonst heißt es: Mitarbeiter*innen GEWINNEN.
Nicht nur Jobsuchende bewerben sich bei Ihnen – auch Sie müssen potenziellen Kandidat*inn*en zeigen, dass es sich lohnt, bei Ihnen zu arbeiten.

Letztlich bedeutet das – genau wie bei der Mandantengewinnung:
Sie müssen sich spürbar vom Wettbewerb abheben (von anderen Arbeitgebern).

Das können Sie tun, um in Zukunft erfolgreicher Mitarbeiter*innen zu gewinnen:

  1. Überlegen Sie sich zuerst, wen Sie für sich gewinnen wollen.
  2. Versetzen Sie sich dann in diese Menschen hinein und überlegen Sie genau, was Sie Ihnen bieten können.
  3. Und fangen Sie möglichst bald an, sich gewinnend und authentisch zu präsentieren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

Sie wollen sich ein positives Image als Arbeitgeber*in aufbauen?

Wir können Sie unterstützen!

In einem kostenlosen Erstgespräch zeigen wir Ihnen konkret auf, wie sich die Zusammenarbeit für Sie lohnen kann.

Unsere Inhaberin Stefanie Eickmann freut sich auf Ihren Anruf:

 

oder eine Mail: eickmann@echt-und-stark.de

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